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Möbel & Mehr

Bereits seit 1983 ermöglicht „Möbel & Mehr“ Arbeitssuchenden eine Vielzahl von Beschäftigungsangeboten. 
Konkret bietet „Möbel & Mehr“ verschiedene Arbeitsplätze für junge Leute, die Arbeitslosengeld II empfangen.
Im Rahmen von Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung erhalten die Teilnehmenden eine berufliche Perspektive.

Ziele und Inhalte

Das Beschäftigungsprojekt „Möbel & Mehr“ des aves

  • gibt sinnvolle Beschäftigung in Form von sogenannten „Zusatzjobs“
  • hält Teilzeitbeschäftigungen vor
  • lässt Fertig- und Fähigkeiten erlernen
  • entwickelt eine berufliche Eingliederungsstrategie
  • führt Bewerbungstrainings durch
  • hilft bei der Stellensuche
  • unterstützt bei persönlichen Schwierigkeiten.

Zielgruppe

Die Beschäftigungsinitiative richtet sich an arbeitslose Jugendliche, die unter 25 Jahre alt sind und sich aufgrund ihrer persönlichen Situation noch nicht in der Lage befinden, auf dem Arbeits- oder Ausbildungsstellenmarkt Fuß zu fassen. Sie sollen in der Regel im Anschluss der Teilnahme in eine berufsvorbereitende Maßnahme vermittelt werden.

Ab Januar 2005 steht das Beschäftigungsangebot generell für Personen offen, die in Bezug des Arbeitslosengeldes II stehen und als erwerbsfähig eingestuft werden.

Inhalte

Die Teilnehmer der Beschäftigungsinitiative arbeiten gespendete Möbelstücke, Haushaltsgegenstände und verschiedene Textilien fachgerecht auf, um sie anschließend zu besonders niedrigen Preisen oder kostenfrei privaten Einzelpersonen wieder zur Verfügung zu stellen. Auf Wunsch der Kunden führt „Möbel & Mehr“ Haushaltsauflösungen durch oder holt gespendete Möbelstücke vor Ort ab.

Die unterschiedlichen Arbeitsbereiche ermöglichen das Auffrischen und den Erwerb fachpraktischer und –theoretischer Kenntnisse, die die berufliche Handlungskompetenz des Einzelnen erhöhen. Theoretische Qualifizierungseinheiten unterstützen zudem die Wettbewerbsfähigkeit auf dem Arbeitsmarkt. Im Zentrum steht ein umfassendes Bewerbungstraining, das individuell durchgeführt wird. Jeder Teilnehmer wird zudem bei der Suche nach geeigneten Stellen intensiv unterstützt. Der aves nutzt hierbei auch seine zahlreichen Kooperationsbetriebe und sein Netzwerk, das aus verschiedenen anderen Institutionen besteht (andere soziale Einrichtungen, Arbeitsvermittlungen, Zeitarbeitsfirmen, Ämter und Behörden).

Das Netzwerk des aves greift vor allem auch im Rahmen der sozialpädagogischen Begleitung . Sie ist fester Teil des Beschäftigungsprojektes. Die pädagogischen Mitarbeiter des aves beraten und unterstützen Teilnehmer bezüglich persönlicher Schwierigkeiten, die nicht selten berufliche Vermittlungshemmnisse bedeuten, und stellen bei Bedarf den Kontakt zu den notwendigen Fachstellen her.

Zugang, Dauer und Finanzierung

Die Beschäftigung im Rahmen der sogenannten Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung nach dem vierten Gesetz für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt (Hartz IV) sieht eine Beschäftigungsdauer von 6 bis max. 12 Monaten vor.

Die für unsere Standorte zuständigen Kostenträger (Arbeitsgemeinschaft aus Arbeitsagentur und Kommune oder optierende Kommune) entscheiden über die Teilnahme und die Dauer.

Die Empfänger des Arbeitslosengeldes II, das im Januar 2005 eingeführt wurde, erhalten pro gearbeiteter Stunde eine Mehraufwandsentschädigung (MAE) von 1 bis 1,50€. Die MAE wird nicht auf das Arbeitslosengeld II angerechnet.

Ansprechpartner

Ingo Kruse
Kieler Str. 57
24340 Eckernförde
T 0 43 51 | 72 88 - 22
E-Mail schreiben

Reinhard Wegner
Marienthaler Str. 1
24340 Eckernförde
T 0 43 51 | 72 99 10

Öffnungzeiten:

Mo - Mi: 9 - 15 Uhr
Do: 9 - 18 Uhr
Fr: 9 - 13 Uhr