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ausbildungsbegleitende Hilfen (abH)

Die gute praktische Arbeitsleistung entscheidet nicht allein über den Erfolg einer Berufsausbildung. Schlechte Noten in der Berufsschule oder schwierige Situationen im Betrieb können zu einem vorzeitigen Abbruch der Ausbildung oder einem „Nichtbestehen“ der Prüfungen führen.

Ziele

Die ausbildungsbegleitenden Hilfen (abH) des aves

  • tragen zur Verbesserung der schulischen Leistungen bei
  • wollen Ausbildungsabbrüche verhindern
  • arbeiten die Berufsschulinhalte auf
  • geben zusätzliche Stützunterrichte in Fachtheorie und allgemein bildenden Fächern
  • helfen bei der Berichtsheftführung
  • führen eine individuelle Lernberatung durch
  • bereiten gezielt auf Klassenarbeiten, Zwischen- und Abschlussprüfungen vor
  • unterstützen bei Problemen im Betrieb und im privaten Bereich
  • machen Freizeitangebote

Zielgruppe

Die abH wenden sich an Auszubildende, die eine betriebliche Erstausbildung absolvieren und deren Ausbildungsziel aufgrund schulischer Probleme, mangelnder Deutschkenntnisse oder sozialer Schwierigkeiten gefährdet ist. Im Regelfall darf das Alter von 25 Jahren nicht überschritten werden. Bei Teilnehmenden mit einem Rehastatus können diesbezüglich Ausnahmen gemacht werden.

Inhalte

Die Auszubildenden kommen mindestens einmal in der Woche zu den Schulungen, die in Einzelterminen oder Kleingruppen stattfinden. Der Stützunterricht für die Fachtheorie des betreffenden Berufsfeldes und die allgemein bildenden Inhalte erfolgt in einer angenehmen Lernatmosphäre. Die Lehrkräfte nutzen v.a. motivierende sowie handlungsorientierte Methoden, um die Schulungen abwechslungsreich zu gestalten.

Mit jedem Auszubildenden wird ein persönlicher Förderplan erstellt, der die eigenen Ziele und geeignete Schritte zu deren Erreichung festlegt. Regelmäßig werden die Lernerfolge gemeinsam mit den Auszubildenden besprochen.

Im Zentrum der sozialpädagogischen Betreuung steht das persönliche Gespräch, in dem die Situation im Betrieb und im privaten Bereich reflektiert wird. Bei eventuellen Schwierigkeiten werden Lösungsmöglichkeiten thematisiert und umgesetzt. Die Lehrkräfte und Sozialpädagogen halten einen engen Kontakt zu den Ausbildungsbetrieben, der Berufsschule und den Erziehungsberechtigten.

Wichtiges Element der abH sind weiterhin verschiedene Freizeitmöglichkeiten. Die Auszubildenden können ein umfangreiches Angebot, das entweder vor Ort (z.B. Billard) bereit steht oder nach Wunsch organisiert wird (z.B. Kochabende), nutzen.

Dauer und Finanzierung

Die persönliche Förderdauer legt die örtliche Agentur für Arbeit fest, die zugleich die Kosten trägen. Die Förderung durch abH kann bis zum Ende der Ausbildungszeit erfolgen.

Zugang

Über die Teilnahme an abH entscheidet die Beratungsfachkraft der Agentur für Arbeit (Berufs- oder Rehaberatung).

Wir stellen für Sie gern den Kontakt zur zuständigen Beratungsfachkraft her.

Ansprechpartner

Henning Solterbeck
Ilensee 6-8
24837 Schleswig
T 0 46 21 | 96 18 - 12
E-Mail schreiben